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Die Königin ist tot

Zsolnay
August 2012

USA, nahe Zukunft: Eine ehrgeizige junge Europäerin sucht den gesellschaftlichen Aufstieg und findet ihn in der Heirat mit dem wesentlich älteren Medientycoon Basil Duncan. Sie nennt sich Lilly, wird Mutter, lebt in einem noblen Haus am Meer und berauscht sich am scheinbar grenzenlosen Einfluss ihres Ehemannes und an ihrer eigenen Nähe zur Macht.

Für Duncan wird das Familienidyll allerdings bald schal, er beschließt, seine junge Frau durch die noch jüngere und interessantere Fernsehjournalistin Ann zu ersetzen – und die Erstfrau gesittet und geregelt an seinen Stellvertreter im Konzern, Alexander, weiterzugeben. Doch kaum haben Alexander und Lilly das exquisite Apartment im obersten Stockwerk eines prominenten Hochhauses bezogen, das ihnen Duncan generös gleich dazu spendiert hat, schmieden die beiden einen radikalen und folgenschweren Plan ...

Mit virtuosen sprachlichen Mitteln schickt Olga Flor ihre Lady Macbeth in den Kampf. Entstanden ist eine düstere und kompromisslos komische Liebesgeschichte, die dem Zusammenspiel von Gewalt und sexueller Anziehung, von Berechnung und Empfinden, von Schuld und Verantwortung auf den Grund geht.

Pressestimmen

„… ein kluger, aber auch böser und entlarvender Gesellschaftsroman über Macht, Medien und Manipulation … Olga Flors kühle Prosa, feine Beobachtungsgabe und große Sensibilität für die Psychologie ihrer Figuren machen dieses Buch zu einem intelligenten Lesevergnügen. Eine nachdrückliche Empfehlung!“
FAZ, Literaturkalender, 13.12.12.


„Eine so düstere wie herrliche Verbindung: Shakespeare in den Spitzen der Glastürme.“
Maja Beckers, Frankfurter Rundschau, 29./30.12.12.


„Olga Flor hat mit Die Königin ist tot (Zsolnay-Verlag) eines der beachtlichsten Bücher dieses Jahres geschrieben – nicht nur was das Mann-Frau-Thema betrifft.“
Stefan Gmünder, Der Standard, 2.1.13, mehr.


„In ihrem neuen Roman hält die Österreicherin Olga Flor unserer Epoche den Spiegel von „MacBeth» vor. Shakespeares Drama um Machtgier, Schuld und Sühne dient als Hintergrundfolie für eine pechschwarze Satire auf das heranbrechende postdemokratische Zeitalter.“
Georg Renöckl, NZZ,13.12.12, mehr.


„Olga Flor erfindet sich mit jedem Roman neu. In ihrer Neudeutung von Shakespeares „Macbeth“ für die Gegenwart überrascht sie durch einen „bösen Blick“ und mit unterkühlter Sprache: „Die Königin ist tot“ – es lebe die Autorin!“
Harald Klauhs, die Presse, 2.11.12, mehr.


„Eine Gesellschaft im Ausnahmezustand … die Lektüre ist ein einziger Anschlag auf den behaglichen Lesesessel, fesselt mit düsteren Schilderungen. Flors kraftvolle, sehr technisch anmutende Sprache versetzt den Leser mitten hinein in eine Gesellschaft, in der kleinste Ereignisse ausufernde, untergründig panische Interpretationen nach sich ziehen.“
Jörg Plath, Deutschlandradio Kultur, 17.10.12, mehr.


„Es ist eine schräge Geschichte, die Olga Flor da erzählt, aber doch mit beklemmend realistischem Hintergrund. „Die Königin ist tot“ besteht nicht nur aus einer bösen Liebesgeschichte, die Autorin gibt auch ernüchternde Einblicke in unappetitliche Mechanismen der Medienwirtschaft.“
Christian Schacherreiter, OÖN, 3.10.12, mehr.


„… intelligent und vor allem sehr unterhaltsam. Wärmste Empfehlung.“
Barbara Köppel, fm4, mehr.


„Mit der Lakonie und Trockenheit ihrer Ich-Erzählerin kommt Olga Flor Elfriede Jelinek genauso nahe wie William Shakespeare. Wo sich die Sprache zu verselbstständigen scheint, lässt sich auch über Ungeheuerlichkeiten locker reden … Außergewöhnlich ist Olga Flor, das beweist sie auch in ihrem neuen Buch. Die Königin ist tot. Lang lebe die Königin.“
APA, 27.08.12, mehr.