Pressestimmen


„In ihrem in mehrfacher Hinsicht brillanten kurzen Roman führt Olga Flor eine bis ins Detail durchdesignte und ästhetisierte Welt vor …“
NZZ, 21.07.2015, mehr.


„Flor lässt ihre digitalen Kinder reden und streunen, das ergibt sprachliche Explosionen und Ströme an Konfetti. Es könnte sein, dass diese Kinderliebe auch die Liebe zur Literatur ist. … Olga Flor ist eine Autorin von schneidender Intelligenz und Eloquenz. Sie gehört zum Besten, was die österreichische Literatur zurzeit hat.“
Helmut Gollner, falter 11/15, mehr.


„Außerordentlich ist, wie die Autorin das Potenzial des Formats „Blogs“ ihrer (gedruckten) Literatur einverleibt: Blog-konform wird auch hier rückwärts erzählt, jeder Eintrag ist chronologisch jünger als der darauf folgende. In der Lektüre wird man so mit Miniaturen ohne Vergangenheit konfrontiert – eine adäquate Inszenierung der hastigen Gegenwart des Netzes … Ein schwindelerregendes, sehr empfehlenswertes Buch.“
Bernhard Oberreither, Album, DER STANDARD, 21./22.3.2015, mehr.


„Unbestritten gehört Flor, die auch Physikerin ist, mittlerweile zu den bedeutendsten österreichischen Schriftstellerinnen der Gegenwart. … Das Format des Blogs ermöglicht Polyperspektivität und textstrukturelle Innovationen, die es braucht, um die schrillen Gesichter des multidimensionalen Lebens herauszuarbeiten, das auf seine ständige Neuerfindung zurückgeworfen ist. … Da wäre nun wieder das „gesellschaftliche Minenfeld“. Flors kritischer Blick wächst sich dabei zu einer brillanten Zeitdiagnose samt äußerst irritierenden Facetten des Soziallebens aus.“
Die Furche, 02.04.15


„… ein kluger, aber auch böser und entlarvender Gesellschaftsroman über Macht, Medien und Manipulation … Olga Flors kühle Prosa, feine Beobachtungsgabe und große Sensibilität für die Psychologie ihrer Figuren machen dieses Buch zu einem intelligenten Lesevergnügen. Eine nachdrückliche Empfehlung!“
FAZ, Literaturkalender, 13.12.12.


„Eine so düstere wie herrliche Verbindung: Shakespeare in den Spitzen der Glastürme.“
Maja Beckers, Frankfurter Rundschau, 29./30.12.12.


„Olga Flor hat mit Die Königin ist tot (Zsolnay-Verlag) eines der beachtlichsten Bücher dieses Jahres geschrieben – nicht nur was das Mann-Frau-Thema betrifft.“
Stefan Gmünder, Der Standard, 2.1.13, mehr.


„In ihrem neuen Roman hält die Österreicherin Olga Flor unserer Epoche den Spiegel von „MacBeth» vor. Shakespeares Drama um Machtgier, Schuld und Sühne dient als Hintergrundfolie für eine pechschwarze Satire auf das heranbrechende postdemokratische Zeitalter.“
Georg Renöckl, NZZ,13.12.12, mehr.


„Olga Flor erfindet sich mit jedem Roman neu. In ihrer Neudeutung von Shakespeares „Macbeth“ für die Gegenwart überrascht sie durch einen „bösen Blick“ und mit unterkühlter Sprache: „Die Königin ist tot“ – es lebe die Autorin!“
Harald Klauhs, die Presse, 2.11.12, mehr.


„Eine Gesellschaft im Ausnahmezustand … die Lektüre ist ein einziger Anschlag auf den behaglichen Lesesessel, fesselt mit düsteren Schilderungen. Flors kraftvolle, sehr technisch anmutende Sprache versetzt den Leser mitten hinein in eine Gesellschaft, in der kleinste Ereignisse ausufernde, untergründig panische Interpretationen nach sich ziehen.“
Jörg Plath, Deutschlandradio Kultur, 17.10.12, mehr.


„Es ist eine schräge Geschichte, die Olga Flor da erzählt, aber doch mit beklemmend realistischem Hintergrund. „Die Königin ist tot“ besteht nicht nur aus einer bösen Liebesgeschichte, die Autorin gibt auch ernüchternde Einblicke in unappetitliche Mechanismen der Medienwirtschaft.“
Christian Schacherreiter, OÖN, 3.10.12, mehr.


„… intelligent und vor allem sehr unterhaltsam. Wärmste Empfehlung.“
Barbara Köppel, fm4, mehr.


„Mit der Lakonie und Trockenheit ihrer Ich-Erzählerin kommt Olga Flor Elfriede Jelinek genauso nahe wie William Shakespeare. Wo sich die Sprache zu verselbstständigen scheint, lässt sich auch über Ungeheuerlichkeiten locker reden … Außergewöhnlich ist Olga Flor, das beweist sie auch in ihrem neuen Buch. Die Königin ist tot. Lang lebe die Königin.“
APA, 27.08.12, mehr.


„Ein formal trockenes Experiment, eine gut gemeinte Sozialanklage – das alles hätte leicht aus dieser Konstruktion werden können, wenn da nicht Olga Flors großes Erzählgeschick wäre, das ‚Kollateralschaden‘ zu einer höchst erfreulichen Lektüre macht.“
Rainer Moritz, Die Presse, 15.08.08


„Dass es keinen Balzac des Einzelhandels braucht, um diesen Stoff zur tiefgründigen Gesellschaftsgroteske zu machen, beweist die österreichische Schriftstellerin mit einem Werk solider Klugheit. (…) Spätestens mit ihrem jetzigen dritten Roman ist Olga Flor als hochbegabte Spezialistin für soziale Lagen ausgewiesen.“
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 09.09.08


„Eine Entdeckung: Eine großartige Parabel auf das geordnete und manipulierte, überaus leicht störbare und vollkommen überforderte Leben, das wir führen, auf unsere Ängste und Träume… Ein glänzendes Stück Literatur.“
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 18.09.08


„Kollateralschalden“ (ist) zu den erfreulichen Hervorbringungen dises Literatur-Herbstes zu zählen.“
Klaus Nüchtern, Literaturen, 10/08


„Bereits mit ihrem Debüt „Erlkönig“ sowie mit dem klaustrophobischen Alpendrama „Talschluss“ hatte sich Olga Flor als Virtuosin des Ensemble- und Familiendramas erwiesen. Bei ihr verbindet sich der emotionslos sezierende Blick der Naturwissenschaftlerin mit dem Talent zur dramaturgisch breit angelegten Groteske. Hinzu kommt eine typisch österreichische Unerbittlichkeit, die durchaus an Thomas Bernhard oder Elfriede Jelinek erinnert.“
Katrin Hillgruber, Frankfurter Rundschau, 14.10.2008


„Ein sehr ungewöhnlicher und gerade dadurch spannender Roman.“
Die Welt, 03.01.09


„Olga Flor ist dabei, sich mit großem Können in die erste Reihe der österreichischen Literatur zu schreiben.“
Paul Jandl, NZZ, 21.4.05


„Es ist nicht wahr, dass wir in einer Zeit ohne Dramen leben“, meinte Ingeborg Bachmann einmal – die Dramen fänden „im Innern“ statt. Talschluss“ ist eine faszinierende Fahrt in dieses Innen…. “
Daniela Strigl, Süddeutsche Zeitung, 18.04.06


„… dann wird man … hineingezogen in einen Sog, in einen Wirbel gewitterartig aufkommender Worte“
Josef Winkler, Der Standard, Wien, 28.10.03


„Physik der Anarchie: Olga Flor verdichtet den Familienroman … Der Mythos perpetuiert seine Struktur, die Revolution wartet auf den Enkel.
Und Olga Flors Kunst und Ruhm wird wachsen.“